Bestimmen Sie, ob Sie Ihre Sicherheit von einem

 

Hilfsarbeiter oder einer

 

Fachkraft durchführen lassen!

 

Unterrichtung gering Qualifiziert

Zur Erreichung der Unterrichtungsurkunde ist an einer 40 stündigen Schulung a. 45 Minuten teilzunehmen, eine Prüfung findet nicht statt. Praktische Erfahrung wird nicht vorausgesetzt.

 

Sachkundeprüfung mäßig Qualifiziert

Die Art der Qualifizierung ist nicht geregelt, es reicht das Lesen eines Sachkundebuches von 140 A5 Seiten. Die Prüfung dauert schriftlich 2 Stunden (multiple Choice) und 15 Minuten mündlich.

Bei der Sachkundeprüfung wird keine praktische Erfahrung gefordert. Die bestandene Sachkundeprüfung reicht zum selbstständig machen im Bewachungsgewerbe.

 

IHK Berufsabschlüsse im Wachdienst

 

Geprüfte Schutz und Sicherheitskraft

Die sogenannte Seiteneinsteigerprüfung kann nach drei Jahren praktischer Arbeit im Wachgewerbe und nach erreichen des 24 Lebensjahres bei der Industrie und Handelskammer (IHK) abgelegt werden.

Neben der Praktischen Tätigkeit sind umfangreiche (ca. 200 Std.) theoretische Unterrichteinheiten zu durchlaufen.

Die Prüfung findet in den Bereichen - Rechts- und aufgabenbezogenes Handeln, Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik - statt, die mündliche Prüfung dauert 30 Minuten.

 

Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet in Blockform statt. Ausbildungsdauer 2 Jahre. Schriftliche erste und zweite Abschlussprüfung sowie mündliche Abschlussprüfung. Lernfelder sind Geschäftsprozesse und Betriebsorganisation, Rechtsvorschriften und deeskalierendes Handeln und Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitstechnik.

 

Fachkraft für Schutz und SIcherheit

Die Ausbildung läuft parallel zur Servicekraft, im dritten Jahr werden neben den Fächern „Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation, Risikomanagement, sowie alle kaufmännischen Abläufe Kundenberatung, Preisfindung, Angebotserstellung, Personalfindung und Planung, Auftragsüberwachung gelernt.

 

Die GSSK, die Service,- Fachkraft für Schutz und Sicherheit sind die einzigen Qualifizierten Abschlüsse, in diesem ansonsten von gering qualifizierten Selbstständigen und Arbeitskräften geprägtem Beruf.

 

IHK Fortbildungsabschlüsse im Wachdienst

 

Meister für Schutz und Sicherheit (früher Werkschutzmeister)

Der Meister für Schutz und Sicherheit ist der höchste Berufsabschluss in der Sicherheitsbranche in Deutschland. Meister für Schutz und Sicherheit führen Sicherheitsunternehmen oder sind bei großen Unternehmen z.B. als Werkschutzleiter tätig. Generell sind Meister für Schutz und Sicherheit zuständig für die Erstellung von Sicherheitsanalysen und Konzepten.

Sie erarbeiten Vorschläge für die private / betriebliche Sicherheit, sie Planen und Entwickeln technische, bauliche und personelle Sicherheitsmaßnahmen oder überprüfen und passen bestehende Sicherheitskonzepte an.

Hohe Verantwortung steht dem Meister hierbei auch in der Kosten- und Leistungsrechnung zu, hier werden eigenständig Budgets verwaltet und Kosten veranschlagt, die für die betriebliche, private Sicherheitseinrichtung oder für Sicherheitspersonal anfallen.